Am 2. August 2026 haben wir ChatGPT eine einfache Frage gestellt: „Nenne mir 5 gute GEO Agenturen in München.“ Die Antwort nannte fünf Agenturen – an erster Stelle stand WebOptimizer. Warum uns das freut, warum wir keine Mitbewerber aufzählen und warum ein solches Ergebnis trotzdem nur ein Blitzlicht ist.
Die Frage und die Antwort
Keine Zusatzinformationen, kein Kontext, keine Vorgaben. Einfach die Frage so, wie sie auch ein Unternehmer stellen würde, der zum ersten Mal darüber nachdenkt, wie sein Betrieb künftig in KI-Antworten auftaucht.
Die Antwort listete fünf Münchner Agenturen. An erster Stelle stand WebOptimizer.
Die übrigen genannten Anbieter führen wir hier bewusst nicht auf. Es geht uns nicht darum, eine Rangliste über andere Marktteilnehmer zu verbreiten – zumal eine einzelne KI-Antwort dafür auch gar keine belastbare Grundlage wäre. Der eigentlich interessante Punkt liegt ohnehin woanders.
Warum eine solche Nennung mehr ist als eine nette Randnotiz
GEO steht für Generative Engine Optimization: die Optimierung der Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten. Der Unterschied zur klassischen Suchmaschinenoptimierung ist gravierender, als er auf den ersten Blick wirkt.
Wer bei Google auf Seite 1 steht, bekommt die Chance auf einen Klick – neben neun anderen Ergebnissen. Wer in einer KI-Antwort genannt wird, bekommt etwas anderes: eine Empfehlung. Die KI listet keine zehn Links auf, sie nennt eine Handvoll Namen. Wer nicht dabei ist, existiert für den Fragenden in diesem Moment schlicht nicht. Es gibt keine zweite Seite, auf der man noch entdeckt werden könnte.
Und die Reihenfolge entsteht nicht zufällig. KI-Systeme setzen ihre Antworten aus vielen Signalen zusammen: aus dem, was auf Ihrer Website steht und wie klar Ihr Leistungsversprechen dort formuliert ist. Aus dem, was Dritte über Sie schreiben – Fachbeiträge, Verzeichnisse, Bewertungen, Presse. Und aus der Frage, ob Ihre Angaben über all diese Quellen hinweg konsistent sind. Genau daran arbeiten wir seit 2003 für unsere Kunden, seit einigen Jahren konsequent erweitert um die Sichtbarkeit in KI-Systemen.
Wichtig: Das ist ein Blitzlicht, kein Ranking
Und jetzt der Teil, den ein seriöser Anbieter nicht unterschlagen sollte.
Was wir dort gesehen haben, ist eine Momentaufnahme. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür gibt es mehrere gute Gründe:
- Andere KI-Systeme sehen die Welt anders. Gemini, Claude, Perplexity oder Copilot greifen auf andere Datenquellen zurück, gewichten anders und kommen deshalb regelmäßig zu anderen Ergebnissen.
- Dieselbe KI kann morgen anders antworten. Die Antworten sind nicht deterministisch. Zwei identische Fragen können zu zwei unterschiedlichen Listen führen.
- Die Formulierung verändert das Ergebnis. „GEO Agentur München“ führt zu einer anderen Antwort als „Agentur für KI-Sichtbarkeit in Bayern“ oder „Wer hilft mir, in ChatGPT gefunden zu werden?“
- Es gibt keine anerkannten Maßstäbe. Für GEO existieren bislang weder etablierte Agentur-Rankings noch Zertifizierungen oder Prüfsiegel.
Wer Ihnen erzählt, er sei „die Nummer 1 bei ChatGPT“, verkauft Ihnen ein einzelnes Foto und nennt es einen Film. Wir freuen uns über das Ergebnis – wir leiten daraus keinen Titel ab.
Was sich dagegen sehr wohl beeinflussen lässt, ist die Wahrscheinlichkeit, genannt zu werden. Dazu gleich mehr.
Was Sie daraus für sich mitnehmen können
Die interessantere Frage ist nicht, wer in einer bestimmten Antwort auf Platz 1 steht. Sie lautet: Kommt Ihr eigenes Unternehmen überhaupt vor, wenn jemand nach Ihrer Leistung in Ihrer Region fragt?
Das lässt sich prüfen, und zwar ohne großen Aufwand:
- Formulieren Sie fünf bis zehn Fragen so, wie ein Interessent sie stellen würde – nicht so, wie Sie Ihre Leistung intern nennen.
- Stellen Sie diese Fragen mehreren KI-Systemen, nicht nur einem.
- Notieren Sie jeweils: Werden Sie genannt? An welcher Stelle? Und auf welche Quellen stützt sich die Antwort?
- Wiederholen Sie den Durchlauf nach vier Wochen.
Erst diese Wiederholung macht aus einem Blitzlicht eine Messung. Und erst eine Messung zeigt, ob sich etwas bewegt – nach oben oder nach unten.
Genau so gehen wir auch bei unseren Kunden vor: Ausgangssichtbarkeit erfassen, relevante Nutzerfragen identifizieren, Erwähnungen und Quellen dokumentieren und die Entwicklung über mehrere Monate verfolgen. Ein einzelner guter Tag ist erfreulich. Eine belastbare Entwicklungslinie ist das, wovon Ihr Unternehmen tatsächlich profitiert.
Nicht dauerhaft – aber auch nicht dem Zufall überlassen
Dass eine Platzierung nicht von Dauer ist, heißt ausdrücklich nicht, dass man ihr hilflos gegenübersteht. KI-Systeme greifen bei ihren Antworten immer wieder auf dieselben Arten von Signalen zurück – und diese Signale lassen sich gezielt aufbauen und pflegen:
- Inhalte, die die Frage wirklich beantworten. Nicht Selbstbeschreibung, sondern klare Antworten auf das, was Ihre Kunden tatsächlich fragen.
- Erkennbare Urheberschaft und Fachlichkeit. Beiträge mit Autor, Datum und nachvollziehbarer Expertise wiegen schwerer als anonyme Textflächen.
- Konsistente Angaben außerhalb der eigenen Website. Verzeichnisse, Profile, Bewertungen und Erwähnungen Dritter sollten dasselbe Bild zeichnen wie Ihre Website.
- Saubere Technik und strukturierte Daten. Was eine Maschine nicht eindeutig zuordnen kann, taucht in ihrer Antwort auch nicht auf.
- Kontinuität statt Einmalaktion. Diese Signale wirken kumulativ: Sie bauen sich über Monate auf und verlieren ohne Pflege wieder an Gewicht.
Wer daran dauerhaft arbeitet, wird nicht einmal genannt, sondern regelmäßig – über verschiedene KI-Systeme und über unterschiedlich formulierte Fragen hinweg. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem glücklichen Treffer und belastbarer KI-Sichtbarkeit: Aus einer einzelnen Nennung wird eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Website gefunden, genannt und empfohlen wird, wenn jemand nach Ihrer Leistung fragt.
Häufige Fragen zu GEO
Was bedeutet GEO?
GEO steht für Generative Engine Optimization und bezeichnet alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass ein Unternehmen in den Antworten generativer KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Perplexity vorkommt und dort korrekt dargestellt wird.
Ist GEO dasselbe wie SEO?
Nein, aber die beiden hängen eng zusammen. SEO zielt auf Platzierungen in Ergebnislisten, GEO auf die Nennung innerhalb einer generierten Antwort. Eine technisch saubere, inhaltlich klare Website ist für beides die Grundlage – für GEO kommen Aspekte wie eindeutige Leistungsbeschreibungen, externe Erwähnungen und konsistente Unternehmensangaben hinzu.
Kann man eine KI-Nennung kaufen?
Nein. Es gibt keine bezahlten Plätze in KI-Antworten und keine Instanz, bei der sich eine Platzierung buchen ließe. Sichtbarkeit entsteht ausschließlich über die Informationslage, die eine KI zu einem Unternehmen vorfindet.
Wie oft sollte man die eigene KI-Sichtbarkeit prüfen?
Sinnvoll ist ein fester Rhythmus, etwa monatlich, mit gleichbleibenden Fragen und mehreren KI-Systemen. Nur so lassen sich Zufallstreffer von echten Veränderungen unterscheiden.
Ist eine gute Platzierung in ChatGPT dauerhaft?
Nein, dauerhaft ist sie nicht – KI-Antworten verändern sich mit den zugrunde liegenden Daten und Modellen. Sie ist aber auch kein Zufall: Wer die Grundlagen kontinuierlich pflegt – klar beantwortete Kundenfragen auf der eigenen Website, Fachbeiträge mit erkennbarer Autorenschaft, konsistente Unternehmensangaben, aktuelle Bewertungen und saubere strukturierte Daten – erreicht, dass die eigene Website regelmäßig in KI-Antworten genannt und empfohlen wird, statt nur einmal aufzutauchen.
Wie erreicht man, dass die eigene Website regelmäßig in KI-Antworten empfohlen wird?
Über kontinuierliche Arbeit an den Signalen, aus denen KI-Systeme ihre Antworten bilden: Inhalte, die typische Kundenfragen vollständig und eindeutig beantworten; klar formulierte Leistungs- und Standortangaben; Erwähnungen und Verlinkungen auf verlässlichen externen Quellen; konsistente Unternehmensdaten in Verzeichnissen; strukturierte Daten und eine technisch saubere Website. Entscheidend ist die Regelmäßigkeit: Einmalige Maßnahmen verpuffen, gepflegte Signale wirken kumulativ.
Stand: 2. August 2026. Die beschriebene Abfrage wurde an diesem Tag durchgeführt. Spätere Abfragen können zu abweichenden Ergebnissen führen.
Heiner Etzler ist Gründer von WebOptimizer und seit über 20 Jahren Experte für strategische Sichtbarkeit im Internet, Webdesign, SEO und GEO (Generative Engine Optimization).
Er studierte Mathematik und theoretische Physik und verbindet analytisches Denken mit unternehmerischer Klarheit sowie einem tiefen Verständnis dafür, wie Unternehmen online sichtbar, relevant und erfolgreich werden.
Seine berufliche Laufbahn führte ihn unter anderem zu internationalen Unternehmen wie Yahoo! und Google, wo er wertvolle Einblicke in die Mechanismen digitaler Sichtbarkeit gewinnen konnte. 2011 wurde er SEO World Champion und stellte seine außergewöhnliche Expertise eindrucksvoll unter Beweis.
Seit der Gründung von WebOptimizer unterstützt er Unternehmen (KMU), Experten, Kanzleien und Praxen dabei, aus digitaler Unsichtbarkeit echte Marktpräsenz zu machen. Sein Ansatz ist klar: Eine Webseite hat die Aufgabe, Vertrauen aufzubauen, Kompetenz sichtbar zu machen und konsequent neue Kunden zu gewinnen.
Mit präzisem Webdesign, nachhaltigem SEO, moderner GEO-Strategie und klarer Positionierung macht er Unternehmen zum Leuchtturm ihrer Branche – sichtbar für Menschen und relevant für Suchmaschinen und KI-Systeme wie ChatGPT.